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Die große Geschichte der Kreuzzüge

E-BookEPUBePub WasserzeichenE-Book
600 Seiten
Deutsch
Herder Verlag GmbHerschienen am30.03.2022
Religionskriege, Ideologiekriege oder frühe Formen der Kolonialkriege? Kreuzzüge sind nicht nur ein Phänomen des 12. und 13. Jahrhunderts in der Levante. Diese Form religiös überformter Kriege durchzieht die europäische Geschichte vom Hochmittelalter bis in die Neuzeit. Franco Cardini und Antonio Musarra legen die erste Gesamtdarstellung europäischer Kreuzzüge vor, die die Thematik in ihrer ganzen Breite erfasst: militärisch, politisch und kulturell. Vom ersten Aufkommen des Kreuzzugsgedankens über den Kampf gegen Häresien, Luthers »Türkenbriefe« bis zur neuzeitlichen Verteidigung der balkanischen und mediterran-östlichen Grenzregionen. - Im Zeichen des Kreuzes: Der Gedanke des gerechten Krieges im Namen der Religion - Auf Waffen- und Bußgang ins Heilige Land: Wer waren die Kreuzritter? - Umfasst alle Facetten der Kreuzzugsthematik: militärische, kulturelle, ökonomische und politische Aspekte - Das neue Standardwerk: Glänzend erzählte und reich bebilderte GesamtdarstellungDie erste Gesamtdarstellung europäischer Kreuzzüge, die die Thematik in ihrer ganzen Breite erfasst Ob christliche Kreuzfahrer, Ketzerverfolger oder moderne Dschihadisten - sie alle legitimierten die Gewalt mit religiösen Argumenten. Im Zentrum der Darstellung stehen die verschiedenen kriegerischen Auseinandersetzungen im Mittelmeer-Raum. Die europäische Perspektive wird ergänzt um eine abschließende Betrachtung der Kreuzzüge aus Sicht der Araber. Mit 185 Abbildungen bebildert und glänzend erzählt, ist »Die große Geschichte der Kreuzzüge« das neue Standardwerk zu einem der Zentralthemen der Geschichte!

Franco Cardini, geb. 1940, studierte in Florenz, Poitiers und Moskau und lehrte u.a. in Paris, Göttingen, Wien und Boston. Von 1989 bis zu seiner Emeritierung war er Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Florenz. Er hat zahlreiche erfolgreiche Bücher zur mittelalterlichen Geschichte veröffentlicht, von denen viele auch auf deutsch erschienen sind, so seine Barbarossa-Biographie oder sein Buch 'Europa und der Islam. Geschichte eines Missverständnisses'.
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Verfügbare Formate
BuchGebunden
EUR58,00
E-BookPDF1 - PDF WatermarkE-Book
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E-BookEPUBePub WasserzeichenE-Book
EUR38,99

Produkt

KlappentextReligionskriege, Ideologiekriege oder frühe Formen der Kolonialkriege? Kreuzzüge sind nicht nur ein Phänomen des 12. und 13. Jahrhunderts in der Levante. Diese Form religiös überformter Kriege durchzieht die europäische Geschichte vom Hochmittelalter bis in die Neuzeit. Franco Cardini und Antonio Musarra legen die erste Gesamtdarstellung europäischer Kreuzzüge vor, die die Thematik in ihrer ganzen Breite erfasst: militärisch, politisch und kulturell. Vom ersten Aufkommen des Kreuzzugsgedankens über den Kampf gegen Häresien, Luthers »Türkenbriefe« bis zur neuzeitlichen Verteidigung der balkanischen und mediterran-östlichen Grenzregionen. - Im Zeichen des Kreuzes: Der Gedanke des gerechten Krieges im Namen der Religion - Auf Waffen- und Bußgang ins Heilige Land: Wer waren die Kreuzritter? - Umfasst alle Facetten der Kreuzzugsthematik: militärische, kulturelle, ökonomische und politische Aspekte - Das neue Standardwerk: Glänzend erzählte und reich bebilderte GesamtdarstellungDie erste Gesamtdarstellung europäischer Kreuzzüge, die die Thematik in ihrer ganzen Breite erfasst Ob christliche Kreuzfahrer, Ketzerverfolger oder moderne Dschihadisten - sie alle legitimierten die Gewalt mit religiösen Argumenten. Im Zentrum der Darstellung stehen die verschiedenen kriegerischen Auseinandersetzungen im Mittelmeer-Raum. Die europäische Perspektive wird ergänzt um eine abschließende Betrachtung der Kreuzzüge aus Sicht der Araber. Mit 185 Abbildungen bebildert und glänzend erzählt, ist »Die große Geschichte der Kreuzzüge« das neue Standardwerk zu einem der Zentralthemen der Geschichte!

Franco Cardini, geb. 1940, studierte in Florenz, Poitiers und Moskau und lehrte u.a. in Paris, Göttingen, Wien und Boston. Von 1989 bis zu seiner Emeritierung war er Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Florenz. Er hat zahlreiche erfolgreiche Bücher zur mittelalterlichen Geschichte veröffentlicht, von denen viele auch auf deutsch erschienen sind, so seine Barbarossa-Biographie oder sein Buch 'Europa und der Islam. Geschichte eines Missverständnisses'.
Details
Weitere ISBN/GTIN9783806244229
ProduktartE-Book
EinbandartE-Book
FormatEPUB
Format HinweisePub Wasserzeichen
Erscheinungsjahr2022
Erscheinungsdatum30.03.2022
Seiten600 Seiten
SpracheDeutsch
Dateigrösse60411 Kbytes
Artikel-Nr.13996118
Rubriken
Genre9200

Inhalt/Kritik

Inhaltsverzeichnis
Einführung S. 9ERSTER TEILKapitel eins Die Kreuzzugsidee und ihre Wurzeln S. 20Kapitel zwei Europa und der Mittelmeerraum vor den Kreuzzügen S. 42Kapitel drei Die Eroberung des Ostens S. 65Kapitel vier Das fränkische Königreich von Jerusalem und die Fürstentümer im Heiligen Land S. 98Kapitel fünf Kurzlebige Erfolge S. 125Kapitel sechs Der Kreuzzug der Könige S. 171ZWEITER TEILKapitel sieben Der Kreuzzug im 13. Jahrhundert S. 204Kapitel acht Das zweite Königreich S. 223Kapitel neun Der Kopf der Schlange S. 243Kapitel zehn Der Verlust des Heiligen Landes S. 275Kapitel elf Das Heilige Land zurückgewinnen? S. 302Kapitel zwölf Wechselnde Ziele S. 321DRITTER TEILKapitel dreizehn Die Erfindung des Feindes S. 346Kapitel vierzehn Eine europäische Leidenschaft S. 363Kapitel fünfzehn Osmanischer Triumph S. 388Kapitel sechszehn Die Verteidigung des christlichen Europas S. 413Kapitel siebzehn Die zwei Mittelmeere S. 432Kapitel achtzehn Gegenangriff S. 452VIERTER TEILKapitel neunzehn Die Abrechnung S. 476Kapitel zwanzig Im Zeichen des Kreuzes S. 501Kapitel einundzwanzig Das Mittelmeer der Gegensätze S. 524Kapitel zweiundzwanzig Die große Zerstückelung S. 542Kapitel dreiundzwanzig Die Erinnerung an die Kreuzzüge S. 560Schluss S. 573ANHANGBelegangaben zur deutschen Übersetzung S. 580Chronologie S. 581Karte S. 582Personenregister S. 584Ortsregister S. 593Abbildungsnachweis S. 600mehr
Leseprobe


Kapitel eins
Die Kreuzzugsidee und ihre Wurzeln
Heiliger Krieg, Dschihad und Kreuzzug

Am Ausgang des 11. Jahrhunderts als bewaffnete Pilgerfahrt ins Leben gerufen, entwickelte sich der Kreuzzug zum Kampf um die Bewahrung oder Rückeroberung des Heiligen Landes. Er war die unmittelbare und quasi natürliche Fortsetzung jener Kriege, die gegen die Mauren auf der Iberischen Halbinsel, die Muslime auf Sizilien und die sarazenischen Freibeuter im Mittelmeer geführt worden waren und wurden. Von der Kirche institutionalisiert und instrumentalisiert, sollte er noch verschiedenen Zwecken dienen, sei es die kirchliche Expansion im Nordosten Europas, sei es die Unterdrückung von Häretikern und politischen Gegnern. Häufig trafen Kreuzzug und christliches Missionsideal zusammen, wobei sie mal im Widerspruch zueinander standen, mal einander ergänzten. In jedem Fall ging der Kreuzzug mit dem Streben nach innerem Frieden der Christenheit einher, lag darin doch die Grundvoraussetzung für ein wirksames Vorgehen gegen die Ungläubigen. Als die südöstlichen Grenzen Europas im 14. und 15. Jahrhundert zunehmend durch die osmanische Expansion bedroht wurden, änderte er erneut sein Erscheinungsbild und gab sich nun als Verteidigungskrieg eines geeinten Kontinents und »seines« Meeres gegen die neue Bedrohung durch die Barbaren. Die folgende Phase einer Politik der Bündnisse gegen den Türken, die bis ins 18. Jahrhundert andauerte, ließ neben das religiöse Element ein politisch-diplomatisches treten, wobei Ersteres nie ganz verloren ging, sondern im kollektiven Bewusstsein bis heute weiterlebt.

Es stellt sich also die Frage: Was waren die Kreuzzüge? Religionskriege, ideologische Kriege oder doch Kolonialkriege? Ein frühes Beispiel systematischer Aggression des Okzidents gegenüber dem Orient? Ein fernes Modell rassistisch motivierter Bluttaten? Im gesammelten Schrifttum - mittelalterlichem wie modernem - werden die Kreuzzüge häufig bella sacra, Heilige Kriege, genannt. Bisweilen wird das Adjektiv sacrum, nicht immer mit der gebührenden Sorgfalt gegenüber den theologischen Implikationen, durch sanctum ersetzt. Dessen ungeachtet ist es im Christentum nie zur Ausbildung einer wirklichen Theologie des Heiligen Krieges gekommen. Ebenso wenig waren die Kreuzzüge - also die von dem Wunsch, die heiligen Stätten in Besitz zu behalten oder (zurück) zu erobern, befeuerten Feldzüge, die seit dem 13. Jahrhundert kanonistisch entsprechend untermauert waren - jemals als Religionskriege konzipiert. Und noch weniger galten sie bei der Bekehrung der Ungläubigen als parallele oder gar alternative Form zum Missionsauftrag. Kam es trotz allem zu Fällen von erzwungener Konversion, sind diese von der Kirche nie als Ergebnis einer Missionsabsicht legitimiert worden.

Dies gilt im Übrigen auch für den Islam: Der Dschihad ist kein Heiliger Krieg, sondern eine absolute Bemühung (eine Anstrengung), die man im Namen einer Sache auf sich nimmt, die theologisch und rechtlich als gottgefällig gilt. Zwar kann sie unter Umständen auch in einem militärischen Akt bestehen, ist aber meist ziviler, moralischer oder humanitärer Natur. Heute scheint der Begriff des Dschihadismus die älteren Begrifflichkeiten von Fundamentalismus und Islamismus ersetzt zu haben. Tatsächlich ist er insofern besser legitimiert als diese, als muslimische Gruppierungen existieren, die sich über ihren Einsatz im Dschihad definieren. Doch wie immer sind die Dinge vielschichtiger. Das klassische islamische Recht teilt die Welt in zwei große Gebiete ein: den dÄr al-IslÄm, wo der Islam die Vorherrschaft hat, das Leben seinen Gesetzen unterliegt und Krieg nicht nur verboten, sondern völlig unmöglich und undenkbar ist; und den dÄr al-Harb, wo die Heiden leben (sprich die Götzenanbeter, die durch Vernichtung oder Konvertierung verschwinden müssen) und die sogenannten »Leute des Buchs« (ahl al-KitÄb). Gemeint sind Monotheisten, die den wahren, ihnen von einem heiligen Buch enthüllten Gott kennen: Juden und Christen, einigen islamischen Schulen zufolge aber auch Mazdaisten, Mandäer, Jesiden und Buddhisten. Diese »Buchbesitzer« müssen dem Islam unterworfen werden und seine Überlegenheit als »Siegel der Prophezeiung« und vollkommenen Glauben anerkennen, sollen jedoch nicht gezwungen werden, sich zum Islam zu bekehren. Unter Vorbehalt diverser zivilrechtlicher Einschränkungen dürfen sie im dÄr al-IslÄm bleiben und ihren Kult als dhimmi (»Subjekte«, aber auch »Schutzbefohlene«) privat ausüben. Im Übrigen bedeutet das Wort harb, Krieg, das genaue Gegenteil von Islam, welcher Begriff mit salam, Frieden, eng verwandt ist. Da das Arabische eine konsonantische Sprache ist, handelt es sich in letzter Konsequenz sogar um dasselbe Wort, nämlich s-l-m, und bedeutet somit ureigentlich genau das: Frieden, Eintracht, innerstes Einverständnis (soll heißen zwischen göttlichem Willen und menschlichem Wollen, das gehalten ist, jenem zu entsprechen). Islam ist damit ein Synonym von din (Glaube) und nicht zu trennen von dawla (Recht).

Der Islam stützt sich auf fünf Säulen oder Grundprinzipien (Arkan al-Islam). Es sind die fünf wesentlichen Pflichten, die ein guter Muslim zu erfüllen hat: das Glaubensbekenntnis, das tägliche rituelle Gebet, das Fasten im Ramadan, die Pilgerreise nach Mekka mindestens einmal im Leben und die »Almosensteuer« (zakÄt). Viele islamische Rechtsschulen fügen diesen fünf Säulen auch den Dschihad hinzu, der buchstäblich in der verdienstvollen Anstrengung des Gläubigen besteht, der aus freiem Willen in eine gottgefällige Richtung strebt. Dies kann, wie gesagt, auch Krieg beinhalten, was in der muslimischen Welt faktisch häufig der Fall gewesen ist. Tatsächlich ist aber jedes im Namen Gottes oder in Erfüllung seines Willens eingegangene Engagement Dschihad - auch ziviles, soziales oder humanitäres. Weder der Islam noch das Juden- oder Christentum kennen einen Heiligen Krieg im eigentlichen Sinne, einen Krieg also, der allein aufgrund der bloßen Tatsache, dass eine Person daran teilnimmt, diese »heiligt«, sprich ganz und gar gottgefällig sein lässt. Ein solcher Krieg, der heiligt, nur weil er aus religiöser Absicht geführt wird, existiert in keiner der drei abrahamitischen Religionen. Der Mensch muss vielmehr vor Gott für jede einzelne seiner Taten Rechenschaft ablegen, nicht nur für den Zweck, dem sie dienen sollen. Dennoch steht fest, dass man sich im Islam oft auf jenen Aspekt des Dschihad berufen hat, der auf den von Gott gewollten, Gott wohlgefälligen Krieg abzielt. Ebenso hat der Islam, obwohl er für sich in Anspruch nimmt, ein einender, befriedender Glaube für alle Gläubigen zu sein, seit dem Tod des Propheten Spaltung und Bürgerkrieg (fitna) zwischen seinen beiden Hauptgruppen, den Sunniten und den Schiiten, erlebt. Dabei ist die unterschiedliche Konfession in gewisser Hinsicht auch Ausdruck ethnokultureller Unterschiede und Rivalitäten: Das Schiitentum hat sich vornehmlich auf persischem Gebiet durchgesetzt, während die Sunniten als größte Glaubensgruppe fast alle übrigen ethnischen Gruppen umfassen. Schiiten finden sich jedoch auch unter Arabern und ural-altaischen Völkern. Die fitna hat zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert vor allem die Form eines Konflikts zwischen Osmanischem Reich (Sunniten) und persischen Safawiden (Schiiten) angenommen. Dabei ist der Dschihadismus, so wie wir ihn heute kennen, das Ergebnis einer komplexeren Situation, die sich erst seit dem Ende des 18. Jahrhunderts herausgebildet hat.

Der Kreuzzug, obgleich mit dem Konzept des Heiligen Krieges ebenso wie mit dem des Dschihad verknüpft, ist etwas anderes. Seine Entstehung ist das Ergebnis eines langen, peinvollen Prozesses, der mindestens bis zu Augustinus von Hippo und seiner Idee vom »gerechten Krieg« zurückreicht, die er nach dem Modell der von Gott gewollten Kriege im Alten Testament entwickelte. Als iustum bellum konnte nur derjenige Krieg gelten, der von einer legitimen Obrigkeit befohlen wurde, deren Macht von Gott selbst verliehen worden war. Als es im Laufe des 11. Jahrhunderts dann zum Bruch zwischen Papsttum und Kaisertum kam, schwand damit zwangsläufig die Möglichkeit, diese Art von Kriegen zu erklären. Das Papsttum kompensierte dies, indem es sich zum Sprachrohr eines vermeintlich göttlichen Willens machte und eine ganze Reihe von Kriegen rechtfertigte, mit seinem Segen versah, gar heiligte. So beispielsweise Papst Alexander II. (1061-1073), der in einem Brief an den Klerus von Volterra Anweisung gab, wie mit jenen Kämpfern verfahren werden sollte, die gegen die Mauren auf der Iberischen Halbinsel ziehen wollten: Ein jeder von ihnen solle seine Sünden beichten und die dafür angemessene Buße auferlegt bekommen. »Wir für unseren Teil«, bekräftigte der Papst, »befreien sie kraft Autorität der heiligen Apostel Petrus und Paulus von...
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Autor

Franco Cardini, geb. 1940, studierte in Florenz, Poitiers und Moskau und lehrte u.a. in Paris, Göttingen, Wien und Boston. Von 1989 bis zu seiner Emeritierung war er Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Florenz. Er hat zahlreiche erfolgreiche Bücher zur mittelalterlichen Geschichte veröffentlicht, von denen viele auch auf deutsch erschienen sind, so seine Barbarossa-Biographie oder sein Buch "Europa und der Islam. Geschichte eines Missverständnisses".Antonio Musarra lehrt mittelalterliche Geschichte an der Universität Sapienza in Rom. Er ist spezialisiert auf das mittelalterliche Genua, die Kreuzzüge und die italienische Expansion im Mittelmeer (10. bis 15. Jahrhundert). Seine Forschungsinteressen umfassen Handelsnetzwerke, Navigation und Seekriegsführung.