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Madgermanes

Ausgezeichnet mit dem Max und Moritz-Preis in der Kategorie Bester deutschsprachiger Comic 2016
BuchKartoniert, Paperback
240 Seiten
Deutsch
avant-verlagerschienen am16.05.2016
Von 1979 bis 1991 waren um die 20.000 Vertragsarbeiterinnen aus Mosambik in der DDR beschäftigt.Ihr auf vier Jahre befristeter Aufenthalt sollte dazu dienen, ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen und Berufserfahrung zu sammeln, um nach ihrer Rückkehr zum Aufbau eines unabhängigen sozialistischen Mosambiks beizutragen.Die Realität sah anders aus. Die "Madgermanes", wie sie in Mosambik genannt werden, eine Wortschöpfungaus "Verrückte Deutsche" und "Made in Germany", kehrten in ein vom Bürgerkrieg völlig zerstörtes Land zurück. Für ihre Berufsausbildunggab es keine Verwendung, und der von der Regierung treuhänderisch einbehaltene Lohn wurde nie ausgezahlt ...Birgit Weyhe recherchiert diese kaum bekannte Fußnote deutsch-mosambikanischer Geschichte, indem sie die Betroffenen selbst zu Wort kommen lässt. Sie dreht die übliche Perspektive eines deutschen Blicks auf die Welt um und porträtiert zugleich einen Staat vor dessen Untergang.Durch subtiles Einfügen von Erinnerungsobjekten und mit allegorischen Motiven angereichert entstand ein Comic, der in seiner Bild- und Erzählsprache selbst die Grenzen zwischen afrikanischer und europäischer Kultur überschreitet.mehr

Produkt

KlappentextVon 1979 bis 1991 waren um die 20.000 Vertragsarbeiterinnen aus Mosambik in der DDR beschäftigt.Ihr auf vier Jahre befristeter Aufenthalt sollte dazu dienen, ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen und Berufserfahrung zu sammeln, um nach ihrer Rückkehr zum Aufbau eines unabhängigen sozialistischen Mosambiks beizutragen.Die Realität sah anders aus. Die "Madgermanes", wie sie in Mosambik genannt werden, eine Wortschöpfungaus "Verrückte Deutsche" und "Made in Germany", kehrten in ein vom Bürgerkrieg völlig zerstörtes Land zurück. Für ihre Berufsausbildunggab es keine Verwendung, und der von der Regierung treuhänderisch einbehaltene Lohn wurde nie ausgezahlt ...Birgit Weyhe recherchiert diese kaum bekannte Fußnote deutsch-mosambikanischer Geschichte, indem sie die Betroffenen selbst zu Wort kommen lässt. Sie dreht die übliche Perspektive eines deutschen Blicks auf die Welt um und porträtiert zugleich einen Staat vor dessen Untergang.Durch subtiles Einfügen von Erinnerungsobjekten und mit allegorischen Motiven angereichert entstand ein Comic, der in seiner Bild- und Erzählsprache selbst die Grenzen zwischen afrikanischer und europäischer Kultur überschreitet.
Details
ISBN/GTIN978-3-945034-42-2
ProduktartBuch
EinbandartKartoniert, Paperback
Erscheinungsjahr2016
Erscheinungsdatum16.05.2016
Seiten240 Seiten
SpracheDeutsch
Gewicht726 g
IllustrationenComics (Duoton)
Artikel-Nr.36580791

Autor

Birgit Weyhe, 1969 in München geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Ostafrika und kehrte im Anschluss an ihr Abitur nach Europa zurück. Sie studierte Germanistik und Geschichte und begann 2002 mit dem Studium der Illustration an der HAW Hamburg, wo sie 2009 ihr Diplom erhielt. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Preise. 2014 wurde sie mit dem "Comicbuchpreis" ausgezeichnet.