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Federn lassen

Novelle
BuchGebunden
104 Seiten
Deutsch
Literaturverlag Droschlerschienen am05.02.20211. Auflage
In Regina Dürigs "Federn lassen" werden jenen Momenten, in denen nichts als Sprachlosigkeit einsetzt, Räume geschaffen.Schweigen, Stille, Starre, Scham herrschen in den kurzen Episoden, in denen sich die Erzählerin rückblickend als ein namenloses Du beobachtet. Wir begleiten jenes Du von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter und werden Zeuge von Grenzüberschreitungen und Übergriffen - physisch wie psychisch.Wie tief die Spuren sein können, die eine Bemerkung, eine Bedrängung, eine Beschneidung der Handlungsfähigkeit hinterlassen, ist immer mehr Thema in der Gesellschaftspolitik geworden. Sexismus, Mansplaining, patriarchale und hierarchische Strukturen sind weiter an der Tagesordnung. Umso mehr ist "Federn lassen" ein Buch der Stunde, das all das dokumentiert und gegen all das anschreibt.Erschreckend nüchtern und ohne die Figur als Opfer auszustellen, erzählt Regina Dürig von bestürzenden Ereignissen und tastet dabei nach Form und Sprache. Interpunktionslos brechen die Zeilen nach wenigen Wörtern um, wodurch Dürigs Prosa einen lyrischen Anklang erhält.mehr
Verfügbare Formate
BuchGebunden
EUR19,00
E-BookEPUBePub WasserzeichenE-Book
EUR15,99

Produkt

KlappentextIn Regina Dürigs "Federn lassen" werden jenen Momenten, in denen nichts als Sprachlosigkeit einsetzt, Räume geschaffen.Schweigen, Stille, Starre, Scham herrschen in den kurzen Episoden, in denen sich die Erzählerin rückblickend als ein namenloses Du beobachtet. Wir begleiten jenes Du von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter und werden Zeuge von Grenzüberschreitungen und Übergriffen - physisch wie psychisch.Wie tief die Spuren sein können, die eine Bemerkung, eine Bedrängung, eine Beschneidung der Handlungsfähigkeit hinterlassen, ist immer mehr Thema in der Gesellschaftspolitik geworden. Sexismus, Mansplaining, patriarchale und hierarchische Strukturen sind weiter an der Tagesordnung. Umso mehr ist "Federn lassen" ein Buch der Stunde, das all das dokumentiert und gegen all das anschreibt.Erschreckend nüchtern und ohne die Figur als Opfer auszustellen, erzählt Regina Dürig von bestürzenden Ereignissen und tastet dabei nach Form und Sprache. Interpunktionslos brechen die Zeilen nach wenigen Wörtern um, wodurch Dürigs Prosa einen lyrischen Anklang erhält.
Zusatztext»Regina Dürig wählt ihre eigene Form, ihre eigene Sprache, reduziert und prägnant. Und das macht sie sehr gekonnt! Wer gern gute Literatur liest, findet mit dieser Novelle eine versteckte Perle.« (Literaturblog Sabine Ibing)
ZusammenfassungMit poetischer Wucht gegen die Hölle der Übergriffigkeit.
Details
ISBN/GTIN978-3-99059-071-3
ProduktartBuch
EinbandartGebunden
Erscheinungsjahr2021
Erscheinungsdatum05.02.2021
Auflage1. Auflage
Seiten104 Seiten
SpracheDeutsch
Gewicht212 g
Artikel-Nr.49141431
Rubriken

Inhalt/Kritik

Kritik
»Die mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin, Kinderbuch- und Hörspielautorin beschreibt in dieser Novelle Momente psychischer und körperlicher Übergriffigkeit, die junge Frauen und Mädchen stumm, beschämt und sprachlos zurücklassen.« (Judith Hoffmann, Ö1)mehr

Autor

Regina Dürig wurde 1982 in Mannheim geboren und lebt in Biel. Sie ist Autorin, Performerin und Dozentin für Literarisches Schreiben und hat Miniaturen, Kurzgeschichten, Hörspiele, Kinderbücher, Jugendromane und unsichere Übertragungen veröffentlicht. Für ihre Arbeiten hat Regina Dürig zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. den Peter-Härtling-Preis, den Literaturpreis Wartholz und den Literaturpreis des Kantons Bern.