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Knotenpunkte

Arno Schmidt und die Verknüpfungskunst
BuchGebunden
152 Seiten
Deutsch
Edition Rejoyceerschienen am18.10.2021
Im Werk Arno Schmidts ist nicht alles mit allem verknüpft, aber doch vieles mit vielem, und wo der Autor etwas nicht verknüpft hat, besteht immer noch für uns Leserinnen und Leser die Möglichkeit, Verknüpfungen herzustellen, innerhalb der Texte, aber auch über die Textgrenzen hinaus. Die 13 Beiträge dieses Bandes bieten recht unterschiedliche Arten solcher Verknüpfungsmöglichkeiten. Das eigentlich Erstaunliche dabei ist, daß Knoten zwar ihrer Natur nach eigentlich dafür da sind, Dinge zu befestigen, daß aber die Knotenpunkte, die sich bei Schmidt finden lassen, dafür sorgen, daß die Texte in Bewegung sind und in Bewegung bleiben. Der Versuch, etwas zu fixieren, muß am Ende doch notwendigerweise immer wieder an seine Grenzen stoßen.Die Verknüpfungen, die in den Beiträgen dieses Buches erfolgen, bringen einige der üblichen Verdächtigen ins Spiel, namentlich Karl May und James Fenimore Cooper, Thorne Smith und den Reader s Digest, Rudyard Kipling und Lewis Carroll, James Joyce und Sigmund Freud. Hinzu treten Namen, die üblicherweise jenseits des Schmidtschen Aufmerksamkeitshorizonts liegen, so der Komponist Andi Spicer und die Autorenkollegen Libuse Moníková, Håkan Anderson und Leonhard Hieronymi, die Schmidts Knotenarbeit fortführen über die Grenzen seines Werks hinaus. Sie tun damit das, was wir alle bei der Lektüre von Schmidts Texten tun dürfen, vielleicht sogar müssen. Schmidts Werk bleibt niemals allein.mehr

Produkt

KlappentextIm Werk Arno Schmidts ist nicht alles mit allem verknüpft, aber doch vieles mit vielem, und wo der Autor etwas nicht verknüpft hat, besteht immer noch für uns Leserinnen und Leser die Möglichkeit, Verknüpfungen herzustellen, innerhalb der Texte, aber auch über die Textgrenzen hinaus. Die 13 Beiträge dieses Bandes bieten recht unterschiedliche Arten solcher Verknüpfungsmöglichkeiten. Das eigentlich Erstaunliche dabei ist, daß Knoten zwar ihrer Natur nach eigentlich dafür da sind, Dinge zu befestigen, daß aber die Knotenpunkte, die sich bei Schmidt finden lassen, dafür sorgen, daß die Texte in Bewegung sind und in Bewegung bleiben. Der Versuch, etwas zu fixieren, muß am Ende doch notwendigerweise immer wieder an seine Grenzen stoßen.Die Verknüpfungen, die in den Beiträgen dieses Buches erfolgen, bringen einige der üblichen Verdächtigen ins Spiel, namentlich Karl May und James Fenimore Cooper, Thorne Smith und den Reader s Digest, Rudyard Kipling und Lewis Carroll, James Joyce und Sigmund Freud. Hinzu treten Namen, die üblicherweise jenseits des Schmidtschen Aufmerksamkeitshorizonts liegen, so der Komponist Andi Spicer und die Autorenkollegen Libuse Moníková, Håkan Anderson und Leonhard Hieronymi, die Schmidts Knotenarbeit fortführen über die Grenzen seines Werks hinaus. Sie tun damit das, was wir alle bei der Lektüre von Schmidts Texten tun dürfen, vielleicht sogar müssen. Schmidts Werk bleibt niemals allein.
Details
ISBN/GTIN978-3-947261-29-1
ProduktartBuch
EinbandartGebunden
ErscheinungsortSüdwesthörn
ErscheinungslandDeutschland
Erscheinungsjahr2021
Erscheinungsdatum18.10.2021
Reihen-Nr.90
Seiten152 Seiten
SpracheDeutsch
Gewicht300 g
Artikel-Nr.49372940
Rubriken

Inhalt/Kritik

Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung Weite und Engebei Karl May, James Fenimore Cooper und Arno Schmidt You can t have driven very farEnglischsprachiges in "Brand s Haide" Die Gelehrtenrepublik als Oper Interview mit Andi Spicer Spreu vom Weizen Spekulationen und Assoziationen zu Einzelstellen im Text von "Kaff auch Mare Crisium" Nicht alles über Alice Aber doch einiges Der netteste, plauderhafteste Zugang James Joyce als Freund Psychoanalytische KurStunde Ein systematischer Versuch, Schmidts Freud-Rezeption zu datieren Freud und Leibreiz Was ändert sich bei Schmidt durch die Entdeckung der Psychoanalyse um die Jahreswende 1961/62? Etymythologie 50 Jahre Zettel s Traum Von Kafka zu Arno Schmidt Solipsisten på heden Vom Akt des Schreibens besessen Interview mit Horace Engdahl Über die Sterblichkeit Nachweisemehr